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Geschütze

Ende des Jahres 1940 und im Frühjahr 1941 beginnen die Bauarbeiten an den schweren Küstenbatterien in Møvik bei Kristiansand und auf dänischer Seite in Hanstholm, dem früherem Hansted. Diese Batterien sollten mit je 4 Kanonen vom Kaliber 38 cm bestückt werden. Die gestrichelten Kreise zeigen den Aktionsradius jeder Batterie. Die Geschütze verfügten über eine enorme Vernichtungskraft.
Mit speziellen Granaten konnten auf 55 km Entfernung noch Stahlplatten von über 20 cm gebrochen werden. Diese Batterien hatten die Aufgabe gegnerische Verbände den Zugang zum Baltikum und somit auch Deutschland zu versperren. Beide Batterien waren nie im Kampfeinsatz, die Alliierten wußten von der enormen Vernichtungskraft.

Minen

Parallel zum Bau der Kanonen installierte die Kriegsmarine an der Einfahrt zum Skagerrak zwischen Kristiansand und Hanstholm ein riesiges Minenfeld. Zu Kriegsende waren im Skagerrak insgesamt 8.819 Seeminen und 4.298 Sperrschutzmittel ausgelegt. Zweck der Minensperre war es, den Bereich den die Geschütze nicht abdeckten, ca 10 Seemeilen, zu sichern.

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