Treibladungen:

 

Eigens für die Munitionsräume gab es eine Klimaanlage. Da die Treibladungen in Papier- und Stoffbehältnissen verpackt waren, ist auch kein zuverlässiger Schutz vor Feuchtigkeit gegeben.

 

 

 

Hülsen:

 

Diese wurden nach Aufarbeitung des Zündsystems wieder verwendet.

 

 

 

Laden:

 

Auf den Schiffen existierten automatisch betriebene Ladeeinrichtungen.
Hier mußten 12 Mann mit Muskelkraft und einer 15m langen Stange zuerst die Granate, dann die Kartusche und letztlich die Hülse in den Lauf schieben.

Geschossart:

Panzersprenggranate

Sprenggranate

Sprenggranate

Siegfried - Granate

Geschossgewicht:

800 kg

800 kg

800 kg

500 kg

Geschosslänge:

1672 mm

1710 mm

1748 mm

1652 mm

Zündart:

Bodenzünder ( L/4,5 )

Bodenzünder ( L/ 4,5 )

Kopfzünder ( L/4,6 )

x

Reichweite:

43000 m

43000 m

43000 m

55000 m

Austrittgeschwindigkeit:

960 m/sec

960 m/sec

960 m/sec

1050 m/sec

Treibladung:

212 kg RP/C 38

 

 

RP - Rohrpulver

   x Es gab spezielle Granaten für den Küstenbeschuss:

   - Siegfried Sprenggranate L/4,5: 495 kg
   - Sprenggranate L/4,4: 510 kg

   Granaten für den Küstenbeschuss hatten meist eine stärkere Splitter- und Brandwirkung als gegen Schiffe eingesetzte Granaten.

munition

Das Bild zeigt die Bestandteile der Munition auf dem Wagen im Geschützturm.

1 - Die Granate.
2 - Die Kartusche 97,75 kg Pulver RP C/38.
3 - Messinghülse mit 114,25 kg Pulver RP C/38, diese fehlt im Bild.