Der Mittelgang war zugleich der Eingang für Mannschaften und Transportweg für die Munition, Werkzeuge, Verpflegung u.s.w.

Links vom Gang die Munitionsräume mit den in den Gang reichenden Tragsystemen. Zwischen Munitionsräumen gibt es einen Durchgang zum Geschützbrunnen und der Rotunde. Hinten an der Stirnseite vom Gang waren die Funker. Rechts vom Gang war der Technik- und Mannschaftsbereich.
Stammbesatzung 12 Mann. Bei erhöhter Gefechtsbereitschaft waren hier 52 Mann untergebracht. An den mit den rot gekennzeichneten Stellen wurden dann Stangen eingehängt, an denen Hängematten befestigt wurden. Somit schaffte man dann den Schlafplatz für die 40 zusätzlichen Mannen.

a_phoca_thumb_l_moevik4544-Horst_20Tietze

Mann muß sich vorstellen wenn das Geschütz benutzt wurde lief der Notstrom Diesel mit den erforderlich Hilfsaggregaten. Hinzu kommt der Transport von Munition, Werkzeugen, Waffen und Ausrüstung plus der ganz normale Dienst. Also wirklich Ruhe gab es hier nicht. Als ich im September 2003 erstmals den Bunker betrat hatte ich sofort den Geruch von Diesel und Schmiermittel in der Nase, obwohl schon 60 Jahre dazwischen liegen. Nach nur knapp drei Stunden Aufenthalt hatte auch unsere Bekleidung den  Geruch angenommen. Was ich damit sagen will, hier gab es auch eine Küche im Bunker, es hat sicherlich bei der Verpflegung auch eine geschmackliche Note von Diesel und Öl gegeben.